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SoLaWi Schweinfurt e.V. (Solidarische Landwirtschaft Schweinfurt & Umgebung)

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„Gemeinsam gegen den Hunger”

In Deutschland gibt es viele Kinder, die nicht genug zu essen haben. Dies wird von vielen Menschen nicht wahrgenommen oder auch verdrängt.

Viele Eltern oder alleinerziehende Elternteile leben von der Sozialhilfe. Weil das wenige Geld schon für viele andere Dinge ausgegeben werden muss, kann nur am Essen gespart werden. Um solchen Kindern wenigstens an Schultagen ein gesundes Schulbrot anzubieten, haben wir die Schweinfurter Kindertafel gegründet.

Kinder sind die schwächsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Sie hängen ganz von ihren Eltern oder alleinerziehenden Elternteilen ab. Sie haben sich ihre Lebenssituation nicht ausgesucht, sondern sind in sie hineingeboren worden. Sie kennen kaum andere Lebenslagen. Kinder sehnen sich oft nach Lebensveränderungen, von denen sie nicht wissen, wie sie aussehen.

Studien belegen, dass vor allem einkommensschwache Menschen häufig an Lebensmitteln sparen und eine ausgewogene Ernährung vernachlässigen. Unregelmäßige, ungesunde oder mangelnde Ernährung wird so zu einem Gesundheitsrisiko. Arm = krank + hungrig, diese Gleichung darf nicht aufgehen! Zumal an anderer Stelle noch nicht abgelaufene Lebensmittel weggeworfen werden.



Bitte beachten!
Die Schweinfurter Kindertafel e.V. wird NIEMALS Spendenaufrufe per Telefon tätigen!
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JEDEN Vorfall mit!


Donnerstag, 24. Mai 2021


„Wer Hunger hat, ist bei uns richtig aufgehoben“: Ein Mittag bei der Schweinfurter Suppenküche

SCHWEINFURT • Gegen 11.30 Uhr waren schon rund 20 Personen da. Noch ist nicht wirklich richtig Mittagszeit, aber bei der Suppenküche in Schweinfurt zeichnet sich an diesem Donnerstag schon ab, dass in etwa wieder die durchschnittliche Zahl an Gästen das Angebot im Hinterhof der Friedrichstraße 8 wahrnehmen, wo Irena und Sergej eine leckere Mahlzeit servieren. Um die 40 Personen.

Hühnereintopf mit Nudeln, dazu ein Brötchen und eine gesunde Bionade-Limo, das kommt gut an. Die letzten Tage gab´s Rindfleischeintopf, einen Westerntopf, einen Schnitzeltopf, Linsen- und Rindereintopf oder eine Bohnensuppe mit Speck und Gemüse, sogar Chilli Con Carne oder ungarisches Gulasch. Klingt fast wie bei der warmen Theke beim Metzger nebenan. Ist hier aber gratis. Und trotzdem frisch gemacht.

Udo Geyer ist derjenige, der die Suppen kocht und anliefert. Der Waigolshäuser hat mehrere Pizzawagen im Einsatz, kocht mit „Genuss 67″ Essen im Euerbacher Sportheim, das er als Vereinswirt betreibt. Und kam, sozial ohnehin schon immer engagiert, einst an bei der Schweinfurter Kindertafel, die er seitdem unterstützt. „Steffi List hat den Kontakt hergestellt“, sagt Stefan Labus, der erste Mann dieser Kindertafel, die es seit nunmehr einem Dutzend Jahren gibt.

Um die 4000 Euro muss diese Kindertafel pro Monat aufwenden, um die Lebensmittel einzukaufen für die gesunden Frühstückspakete, die man werktags überwiegend in umliegende Schulen fährt. Corona sorgte dafür, dass seit Monaten nur noch 30 bis 50 Pakete täglich notwendig sind. Drei Viertel der Gelder sind seitdem frei. Zunächst belieferte die Kindertafel ab Anfang 2020 die Bahnhofsmission mit insgesamt am Ende weit über 1000 Mittagessen. Daraus wurde nun die näher an der Stadtmitte gelegene Suppenküche. Das Klientel ist fast das gleiche: Überwiegend ältere Leute kommen täglich von Montag bis Freitag.

Wo jetzt der Ausgabewagen steht, befand sich einst der Gabenzaun. „Der hat die Brücke zur Suppenküche geschlagen“, erzählt Stefan Labus. An den Zaun hingen Spender Lebensmittel oder Kleidung für die Bedürftigen, die sich das abholen konnten. Auch wenn´s diesen Zaun so nun nicht mehr gibt, so sammelt Labus weiterhin Waren. Der Drogeriemarkt dm in der Stadtgalerie spendet beispielsweise noch immer Nahrungsmittel für Babys. Labus hat die Kontakte und verteilt sie an Caritas, Lebenshilfe oder das Frauenhaus. Und erzählt mit Freude, dass die letzten Tage zwei Spender, die anonym bleiben wollen, 1200 Euro vorbei brachten, weil sie die Suppenküche so unterstützenswert finden.

Peter Schmidt (Name geändert, sein echter ist der Redaktion bekannt) hat sich einen Nachschlag geholt. „Wenn jemand sagt, er hat heute großen Hunger und ich habe genug im Topf, dann geht das“, sagt Irena. „Manche holen auch was ab für die Nachbarn“, ergänzt Stefan Labus. „Eine Frau nimmt immer etwas mit für eine 81 Jahre alte Oma“, weiß Irena. So richtig kontrolliert wird bei der Suppenküche nicht. Wer will, kann sich etwas holen. Geschirr mitbringen ist auch nicht unbedingt notwendig, Plastik-Gefäße gibt´s im Wagen für die Suppe. Nur das Leergut hätten die Verantwortlichen gerne wieder zurück.

Peter vergisst beim Gespräch mit dem Pressevertreter fast seine zweite Portion. Fotografiert werden will er nicht, „weil mich doch einige Leute noch kennen“. Hier zu essen, das ist der Großzahl der Gäste irgendwie unangenehm. Corona verbietet das Verspeisen am Verkaufsstand. Die meisten Leute nehmen die Suppe und die Zugaben und tappeln wieder weiter. Peter hat sein Fahrrad an die Seitenfront des Gebäudes gelehnt und die Bionade auf dem Fenstersims abgestellt. Und dann erzählt er.

Dass er mal einen ganz normalen Job und gut verdient hatte. Irgendwann im Leben dann ein Schicksalsschlag in der Familie, dazu körperliche Probleme. So geht es vielen. Nach einer OP möchte der knapp über 50-Jährige wieder arbeiten. Um eine Aufgabe zu haben. Peter ist schlau, gebildet, das merkt man sofort. Er interessiert sich für das Weltgeschehen, für die Politik, kann bei allem mitreden. Und erzählt. Bis die Suppe fast kalt ist. „Die kann man auch dann noch essen“, lacht er.

„Wer Hunger hat, ist bei uns richtig aufgehoben“, sagt Stefan Labus, der an sich zwei Unternehmen leitet, Junited Autoglas und die Firma für Wasserstrahl-Technik, beides im Gebäudekomplex untergebracht. Der 67-Jährige wollte 2010 mal Schweinfurter Oberbürgermeister werden. In der Stadt würde man dann die sozial Schwachen heute vielleicht anders wahrnehmen, als man es tut. Vier Stunden am Tag, rechnet Labus hoch, ist er ehrenamtlich tätig. Auch als geschäftsführender Vorstand des Bundesverbandes Deutsche Kindertafel e.V.. Der hat noch die Münchner Kindertafel Glockenbach e.V., die Kindertafel Lüneburg und die Würzburger Kindertafel unter sich. Auch im thüringischen Suhl gibt es eine solche Einrichtung.

3,50 Euro zahlt die Kindertafel an Udo Geyer pro reichhaltiger Suppenportion. Selbstkostenpreis. Der Wirt hat einen seiner Verkaufswagen nach Schweinfurt verliehen. Den, in dem Irena und Alex heute stehen, seit 2009 Helfer und selbst Hartz IV-Empfänger. „Bei Udo wurden die Geschäfte ja auch weniger, er hat ihn übrig“, sagt Labus. Und lässt ihn in Schweinfurt auf dem Hof stehen, „so lange wir ihn brauchen“.

Und das kann länger sein, es soll eine Dauer-Einrichtung werden. Bis zu 50 Menschen holen sich an manchen Tagen eine Suppe. „Die passt zu den kühlen Tagen“, weiß Labus, der eine Verdoppelung der Zahlen bis Ende des Jahres für möglich hält. Gäste wie Speisen. Aber wenn es im Sommer wärmer wird, dann denkt man gerade nach über auch andere Gerichte. Wiener mit Kartoffelsalat beispielsweise, Hackfleischküchli mit Pommes oder Pizza, Letzteres ist natürlich das Steckenpferd von Udo Geyer. Doch der wäre bereit und würde an bestimmten Tagen Platz machen, falls andere Gastronomen aufspringen möchten.

Hilfe kann man nie genug haben, auch beim Personal. Und Spenden sind eh immer willkommen. Gerade für die Zeit, wenn der Schulbetrieb wieder startet und Kindertafel und Suppenküche in der Schweinfurter Friedrichstraße parallel laufen. „Wir leben in einer herzensguten Stadt“, lobt Labus die Hilfsbereitschaft der Bürger. Und glaubt, dass auch ohne Gelder aus dem Stadtsäckel ein Ausdehnen der Essensausgabe sogar auf das Wochenende möglich wäre. „Wenn die Nachfrage noch größer wird, dann könnten wir das binnen 24 Stunden hinbekommen!“

Donnerstag, kurz nach 13 Uhr: Irena und Alex, die für ihre treuen Dienste einen Einkaufsgutschein in Höhe von 44 Euro pro Monat bekommen und gratis mit dem Stadtbus fahren dürfen, senken die Klappe des Verkaufswagens ab. Der Topf war längst leer, wird nun gespült und für den nächsten Mittag vorbereitet. Freitag wartet ab 11 Uhr die nächste Suppe auf hungrige Schweinfurter.

© Michael Horling
© Foto: Sven Piontek
Quelle: SW1.News

 

Montag, 17. Mai 2021


Firma Scheuring Fenster GmbH aus Gänheim spendete 500 Euro an die Schweinfurter Kindertafel

SCHWEINFURT / GÄNHEIM • Die Firma Scheuring Fenster GmbH aus Gänheim bei Arnstein unterstützt seit einiger Zeit verschiedene Projekte, Sportvereine und soziale Einrichtungen. Ein Mitarbeiter der Firma hat recherchiert und ist so auf das Projekt der Schweinfurter Kindertafel e.V. gekommen.

Der Geschäftsführer Klaus Scheuring hat sich persönlich über die ehrenamtliche Arbeit der Kindertafel in Schweinfurt erkundigt. Hierbei wurde ein Scheck in Höhe von 500 Euro an die beiden Vorstände Stefan Labus und Rainer Zink überreicht.

Zuletzt hat die Firma 2019, bei Ihrem 90-jährigen Firmenjubiläum, die Stiftung „Brücken der Zukunft“ gefördert. „Wir sind uns sicher, dass unser ´kleines Engagement bei der Aktion ´Ein gesundes Schulbrot für bedürftige Kinder! richtig aufgehoben ist so´“, Klaus Scheuring.

Auf dem Bild von links: Stefan Labus (Vorsitzender der Schweinfurter Kindertafel), Klaus Scheuring, Rainer Zink stellvertretender Vorstand der Kindertafel) Foto: Sven Piontek

© Michael Horling
© Foto: Sven Piontek
Quelle: SW1.News

 

Samstag, 15. Mai 2021


Die Teammitglieder der Schweinfurter Kindertafel sind für Bayern 1 die „Menschen der Woche“

SCHWEINFURT • Bayern 1 - das ist Radio, so wie früher mal Bayern 3 war. Mit Musik der guten Zeit, mit schönen Themen, einfach hörenswert. Und nun hat der Sender aus München als „Menschen der Woche“ einige Schweinfurter ausgezeichnet.

Stefan Labus kam am Freitag zu Wort. Der Vorsitzende der Schweinfurter Kindertafel wurde in Namen seiner Mitarbeiter geehrt, die seit über einem Jahrzehnt nahezu täglich ehrenamtlich Gutes tun für Andere, denen es nicht so gut geht. Über die Frühstückspäckchen für Schulkinder wurde schon immer viel geschrieben, über die neue Suppenküche für hungrige Erwachsene, die sich nur mit Mühe Essen leisten können, zuletzt auch.

Unfassbar eigentlich, dass es diese Not in Schweinfurt gibt, die jeden Tag greifbar ist, die aber an oberster Stelle im Rathaus einfach weggeredet wird. Stefan Labus und sein Team reden aber nicht: Sie handeln! Seit mehr als zehn Jahren in ihrer Freizeit. Bayern 1 hat das nun erkannt. „Menschen der Woche“ – eine mehr als verdiente Auszeichnung!

© Michael Horling
© Foto: BR
Quelle: SW1.News

 

Samstag, 08. Mai 2021


Suppenküche wird dauerhafte Einrichtung

SCHWEINFURT • Gute Nachrichten für Bedürftige und sozial Benachteiligte: Das Projekt Suppenküche der Schweinfurter Kindertafel wird zu einer dauerhaften Einrichtung. „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, da die Zahl der Abholer kontinuierlich gestiegen ist. Waren es zu Beginn der Aktion Mitte Februar etwa 25, sind wir inzwischen bei rund 40 Abholern täglich angekommen“, erläutert Stefan Labus, Vorsitzender der Schweinfurter Kindertafel e.V. „Der Bedarf und die Not sind leider sehr groß, wie wir in den letzten Monaten gesehen haben“, konstatiert Labus in einer Pressemitteilung des Vereins.

Zudem gebe es eine weitere Neuerung: Ab dem 10. Mai werden die Suppen aus einem speziellen Verkaufswagen, der auf dem Grundstück der Kindertafel steht, ausgegeben. Immer montags bis freitags von 11.30 bis 13 Uhr heißt es frisch zubereitete "Suppe fassen" für Menschen, die bedürftig, sozial benachteiligt oder nicht in der Lage sind, für sich zu kochen oder sich zu versorgen – ohne Bedürftigkeitsnachweis. Vom Start weg habe sich diese Aktion zu einem Selbstläufer entwickelt, so die Mitteilung weiter. „Inzwischen wurden schon weit über 2200 Suppen ausgegeben, Tendenz weiter steigend“, so Stefan Labus.

Mit Spenden geholfen

Mittlerweile habe das Projekt" Suppenküche" für sozial schwache Schweinfurter immer weitere Kreise gezogen: So gingen Geld- und Sachspenden ein, beispielsweise übernahm das Ristorante Vicinoteca einen Tag lang die Versorgung mit einer italienischen Gemüsesuppe und signalisierte, dass man gerne bereit sei, das Projekt weiter zu unterstützen. Auch die Alfons-Goppel-Schule hat die Aktion schon mehrfach unterstützt und werde dies auch weiterhin tun.

Finanziert wird die Aktion laut Mitteilung von der Schweinfurter Kindertafel, die mit Udo Geyer einen engagierten Caterer gefunden hat, für den, ebenso wie für das gesamte Kindertafel-Team, „diese Sache eine echte Herzensangelegenheit“ sei. Der Vorsitzende der Kindertafel betont, dass „wir uns natürlich auch über weitere Spenden freuen – alles hilft und wir sind sehr dankbar für jede Form der Unterstützung!“

Über eine Million Frühstückspäckchen

Dass das Projekt Suppenküche so gut von den ehrenamtlichen Mitstreitern der Kindertafel gemeistert werden kann, liege auch an der Tatsache, dass die Schulen und Kindergärten Corona bedingt derzeit nicht so viele Frühstückspäckchen wie sonst abrufen. „Wir haben inzwischen zwei Schichten – frühmorgens ist eine Schicht damit beschäftigt, das gesunde Frühstückspäckchen für die Schulen zu packen und zu liefern, mittags kommt dann eine zweite Schicht, die sich um die Suppenküche kümmert.“

Das nicht nachlassende Engagement der Ehrenamtlichen der Schweinfurter Kindertafel sei ebenso beeindruckend, wie die Zahlen ernüchternd seien und traurig stimmten: Denn seit Gründung der Schweinfurter Kindertafel e.V. im Jahr 2009 wurden mit dem Projekt "Ein gesundes Schulbrot für bedürftige Kinder" schon über eine Million Frühstückspäckchen schultäglich kostenlos verteilt.

Wer diese Aktionen unterstützen möchte, kann sich unter www.schweinfurter-kindertafel.de erkundigen.

© Lena Bayer
© Foto: Fabian Fischer
Quelle: Volkszeitung Schweinfurt

 

Dienstag, 27. April 2021


Radwechsel: Erlös eines Arbeitstags für die Kindertafel

SCHWEINFURT • Der Meisterbetrieb Fürst in Schonungen nutzte die Frühjahrssaison für den Reifenwechsel für eine Benefiz-Aktion. Alle Erlöse eines kompletten Samstags gingen an die Schweinfurter Kindertafel, informiert diese in einer Pressemitteilung. Von 8 bis 16 Uhr wechselten Nico Fürst und seine Mitarbeiter Reifen angemeldeter Kunden für einen guten Zweck. Auch das, was die Kunden für Kaffee spendeten, kommt Bedürftigen zugute. Die Autofahrer konnten selbst bestimmen, was sie fürs Reifenwechseln in die Geldbox warfen. Diesmal kamen 1564 Euro zusammen. Nico Fürst rundete den Betrag auf 1700 Euro auf. Die Mitarbeiter spendierten weitere 100 Euro aus der Trinkgeldkasse. Somit konnte Fürst 1800 Euro an den zweiten Vorsitzenden Rainer Zink von der Kindertafel überreichen.

"Die Erfahrung zeigt, dass die meisten sogar mehr geben, als es normal kosten würden", sagte Fürst, der es seinen Mitarbeitern freistellte, ob sie den Samstag als Arbeitszeit anrechnen wollten oder freiwillig für den guten Zweck anpackten. Keiner aus dem Team bediente frühmorgens die Stechuhr. Der seit 1988 bestehende Meisterbetrieb hatte schon im Winter soziales Engagement bewiesen, als man ankündigte, Menschen, die aufgrund der Pandemie in finanzieller Not sind, werde man die Arbeitszeit bei einer Autoreparatur nicht berechnen und auch Gutscheine für Restaurants oder einen Haarschnitt als Bezahlung anzunehmen.

Die Schweinfurter Kindertafel benötigt Geld derzeit weniger für die Frühstückspakete für Schüler, weil derzeit nur die Notbetreuung in vier Schulen beliefert wird. Seit Februar gibt es aber eine Suppenküche in der Friedrichstraße für Obdachlose oder Hartz-IV-Empfänger. Kindertafel-Vorsitzender Stefan Labus will sich beim Team des KfZ-Meisterbetriebs Fürst mit einer Palette Getränken bedanken: 24 Kisten mit 0,5-Liter-Flaschen Bionade aus der Rhön.

© Michael Mahr
© Foto: Michael Horling
Quelle: Volkszeitung Schweinfurt

 

Donnerstag, 01. April 2021


Spendenaktion „Weihnachtsbäume für Kinderträume”: IKEA Würzburg unterstützt die Kindertafeln mit 11.000 Euro

WÜRZBURG / SCHWEINFURT • Mit der Spendenaktion „Weihnachtsbäume für Kinderträume” unterstützt IKEA Würzburg auch dieses Jahr wieder mit 11.000 Euro die beiden Kindertafeln in Würzburg und Schweinfurt.

„IKEA als erster Anbieter für Heimeinrichtung ist Teil der lokalen Gemeinschaft und will einen Beitrag zu einem besseren Alltag der Menschen in der Region rund um Würzburg leisten. Deswegen engagieren wir uns in lokalen Projekten in den Bereichen Soziales, Leben von Kindern und Jugendlichen, Bildung und Umwelt”, erklärt Andreas Hofmann, der Market Manager von IKEA Würzburg.

Mit dieser klaren Ausrichtung des lokalen Engagements spendetIKEA Würzburg seit 2014 an die Kindertafeln 3 Euro für jeden Weihnachtsbaum, der in der jeweiligen Adventszeit vor dem Einrichtungshaus verkauft wurde. Die beiden Kindertafeln können sich in diesem Jahr über 5.500 Euro freuen und teilen sich damit den von IKEA großzügig aufgerundeten Gesamtspendenbetrag von 11.000 Euro.

Ute Kremen, die Vorsitzende der Würzburger Kindertafel e.V. ist über diesen Beitrag gerade in Pandemie-Zeiten glücklich: „Besonders jetzt sind wir froh, uns weiter auf die Spenden von Unternehmen wie IKEA verlassen zu können, um unsere Arbeit für Kinder und Jugendliche weiterzuführen.”

Die Kindertafeln in Würzburg und Schweinfurt mit ihren ehrenamtlichen Helfern verteilen gesunde Frühstückstüten an bedürftige Kinder in Schulen und Kindergärten, deren Eltern dies aus finanziellen und sozialen Gründen nicht ermöglichen können. „Auch bei wegen Corona geschlossenen Schulen und Kindergärten haben die Kindertafeln weiter Kinder versorgt, die auf dieseHilfe angewiesen sind. Beispielsweise belieferte die Schweinfurter Kindertafel seit Oktober 2020 werktäglich Kinder und Jugendliche des Kinderheims „Haus Marienthal” in Schweinfurt mit ca. 60 Mittagessen, die die Kinder sonst in der Schule bekommen hätten. Mit dieser großzügigen Spende unterstützt IKEA Würzburg zum wiederholten Mal die Projekte der Kindertafeln, die komplett aus Spendengeldern finanziert werden“, berichtet Stefan Labus, der Vorsitzende der Schweinfurter Kindertafel e.V.

Ein herzlicher Dank geht auch an alle Kunden, die mit ihrem Kauf eines Weihnachtsbaums bei IKEA Würzburg diese Spende mit ermöglicht haben.

Auf dem Bild von links nach rechts: Ute Kremen (Vorsitzende Würzburger Kindertafel e.V.), Andreas Hofmann (Market Manager IKEA Würzburg) und Stefan Labus (Vorsitzender Schweinfurter Kindertafel e.V.)

© Michael Horling
© Foto: Michael Horling
Quelle: SW1.News

 

Samstag, 27. März 2021


Kochen für einen guten Zweck: Die Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung unterstützt die Suppenküche!

SCHWEINFURT • „Essen für alle – wir unterstützen die Suppenküche/Kindertafel“, so lautet die Devise, die die 12. Klasse der Berufsfachschule für Ernährung und Versorgung am Beruflichen Schulzentrum Alfons Goppel ihrem Kochprojekt gegeben hat. Tatkräftig wollten die Schüler mit anpacken und die Suppenküche, die vor einigen Wochen ins Leben gerufen wurde, mit einer leckeren und gesunden Mahlzeit unterstützen.

„Wir sind eine soziale Schule“, so beschrieb Klassensprecherin Anita die Motivation der Klasse für dieses und auch einige andere Projekte. Schließlich unterstützt die Schule eine Vielzahl von sozialen Projekten, z. B. die Partnerschule von Frank Weber in Bolivien.

Aus erster Hand erfuhren die Schüler im Vorfeld durch Herrn Labus, dem Initiator der Schweinfurter Kindertafel, der die Klasse kurz vor dem geplanten Projekt besuchte, von den außergewöhnlichen Anstrengungen dieser Aktion. Eine Vielzahl von ehrenamtlichen Helfern und ein ausgeklügeltes Logistiksystem sorgen im Corona-freien Betrieb dafür, dass mehrere Hundert Kinder ein „gesundes Brot“ mit Obst und Getränk erhalten können. Die SchülerInnen hatten viele Fragen an Herrn Labus, der anschaulich und facettenreich berichtete und sich im Gegenzug auch gerne von den Schülern über die Vielseitigkeit der Ausbildung zur/m Assistenten für Ernährung und Versorgung informieren ließ. Mohsen, Schüler des dritten Ausbildungsjahres führte den Gast – nicht ohne Stolz – durch die Großküche, in der normalerweise die praktische Kochausbildung stattfindet und in der auch das Essen für die Suppenküche zubereitet wurde.

Die Idee, dieses Projekt zu unterstützen wurde möglich, da die Abschlussklasse EuV 12 – die sich zurzeit auf die berufliche Abschlussprüfung vorbereitet – die Arbeit in der schuleigenen Großküche gewohnt ist und normalerweise eine größere Anzahl von Klassen in der hauseigenen Mensa mit frischen und gesunden Speisen versorgt. Nachdem der Mensabetrieb im Moment durch Wechsel- und Distanzunterricht nur bedingt möglich ist, hofften die Schüler, dankbare Abnehmer in der Suppenküche zu finden.

Am Mittwoch, den 24. März, war es dann soweit. Alle packten mit an, damit das würzig duftende Chili con Carne rechtzeitig fertiggestellt werden konnte. Bereits ab 11.00 Uhr konnte das Chili mit Brötchen und Getränk an die ersten Abnehmer ausgegeben werden.

Das Engagement der SchülerInnen war riesig, sie halfen gerne, denn der Satz: „Wir leben Solidarität und reden nicht nur darüber“ ist für sie seit langem eine Selbstverständlichkeit.

So wundert es auch nicht, dass die Klasse bereits neue Pläne für weitere soziale Unterstützungsmöglichkeiten schmiedet.

© Regina Wunram StDin, Michael Horling
© Foto: Cornelia Auer FOLin, Regina Wunram StDin
Quelle: SW1.News

 

Freitag, 12. März 2021


Suppenküche für sozial schwache Menschen: Großartige Resonanz & Unterstützung von vielen Seiten für die neue Aktion der Schweinfurter Kindertafel

SCHWEINFURT • „Ich hätte nie gedacht, dass es in Schweinfurt so viele Bedürftige gibt“, sagt Irena, die als ehrenamtliche Kraft der Kindertafel an der Ausgabe der Suppenküche arbeitet. Und ihre Mitstreiterin Gudrun fügt hinzu, dass die Menschen sehr dankbar seien und „sich unwahrscheinlich über das tägliche warme Mittagessen freuen. Manche bringen eigenes Geschirr mit oder kleine Töpfe, um für die Familie, die Kinder daheim etwas mitzunehmen.“

Auch Udo Geyer, Gastronom aus Euerbach, ist mit viel Herzblut dabei; täglich kocht er aus frischen Zutaten wechselnde „kräftige Suppen, die Menschen müssen was im Magen haben und satt werden“, backt Brötchen und liefert immer montags bis freitags um kurz vor 11 Uhr das warme Essen an der Ausgabestelle der Suppenküche, in der Friedrichstraße 8, an. Dort warten schon sozial Schwache, trotzten Wind und Wetter, freuen sich auf die leckeren Suppen, das Brötchen und ein Getränk und danken dem Team herzlich. Ab und zu, so berichten sowohl die Mitarbeitenden der Kindertafel als auch Gastronom Geyer, komme man auch ins Gespräch. „Es ist uns allen eine echte Herzensangelegenheit, bedürftige Menschen zu unterstützen!“

Am 16. Februar 2021 startete die Aktion Suppenküche der Schweinfurter Kindertafel und war zunächst bis zum 16. März befristet. „Die Resonanz war dermaßen gut, dass wir uns entschlossen haben, das Projekt auf jeden Fall noch bis zum 31. März fortzuführen“, erläutert Stefan Labus, Vorsitzender der Schweinfurter Kindertafel e.V. Zudem werde im Vorstand derzeit darüber nachgedacht, das Projekt Suppenküche auch zukünftig anzubieten. „Die Zahlen sprechen für sich! Seit dem Start am 16. Februar haben wir täglich durchschnittlich 30 Essensabholer bei uns.

Die Suppe wird montags bis freitags immer zwischen 11 und 13 Uhr ausgegeben, an manchen Tagen ist der riesige Topf schon um 12.30 Uhr leer. Es hat sich herumgesprochen und viele Menschen kommen zu uns: ältere Mitbürger, Obdachlose, Nichtsesshafte, Hartz-IV-Empfänger, -Familien, Alleinerziehende und Personen, die selber nicht kochen können. Der Bedarf und die Not sind leider sehr groß, wie wir in den letzten Wochen gesehen haben“, konstatiert Stefan Labus in einer Pressemitteilung der Schweinfurter Kindertafel e.V.

Dass die Aktion Suppenküche so durchgeführt werden könne, liege zum einen an der Tatsache, dass die Schulen aufgrund des Wechselunterrichts nicht so viele Frühstückspäckchen abriefen und die Mitarbeiter der Kindertafel dadurch Kapazitäten freihätten und zum anderen an dem großen Engagement der Mitstreiter der Kindertafel. „Wir leben Solidarität und reden nicht nur darüber!“

Mittlerweile hat das Projekt Suppenküche Schweinfurt immer mehr Wellen geschlagen: So gingen von namhafter Seite zweckgebundene Geldspenden für die Aktion ein, außerdem hat sich das Ristorante Vicinoteca mit Inhaberin Lilia Junghänel mit einer essbaren Spende beteiligt: 30 Portionen einer italienischen Gemüsesuppe wurden gekocht und der Suppenküche zur Verfügung gestellt. Inzwischen habe sich auch die Leitung der Alfons-Goppel-Schule bei Stefan Labus gemeldet. „Die Schülerinnen und Schüler sowie die Schulleitung, die diese Aktion einfach toll finden, möchten uns ebenfalls unterstützen und kochen und backen 30 Portionen für einen Ausgabetag.“

Bei der Schweinfurter Suppenküche sind alle Menschen willkommen, man erhält die kostenlose Suppe, Brötchen, Getränk OHNE irgendeinen Bedürftigkeitsnachweis. Finanziert wird die Aktion von der Schweinfurter Kindertafel, die mit Udo Geyer einen engagierten Caterer gefunden hat. Außerdem arbeitet die Kindertafel seit zwölf Jahren mit festen Partnern zusammen wie den Metzgereien Feiler, Michel, Uehlein, Bäcker Russ und Höreder Beck sowie Feinkost Walter aus Kitzingen.

„Uns ist es sehr wichtig Produkte aus der Region zu kaufen und zu verwenden. Daher sind wir jetzt eine Kooperation mit SoLaWi Schweinfurt e.V. eingegangen, die uns mit dem täglichen Bedarf an Rohkost für unsere Schulpäckchen versorgen. Außerdem haben wir mit der AOK Bayern einen Partner in Ernährungsfragen, hier werden wir entsprechend beraten und betreut“, hebt Stefan Labus hervor, der sich für die tatkräftige Unterstützung aller Beteiligten sehr herzlich bedankt.

Suppenküchen entstanden als weltliche Gegenstücke zur sogenannten Armenspeisung der Klöster und existierten schon im 18. Jahrhundert in vielen europäischen Großstädten. Auch heutzutage gibt es Suppenküchen in vielen Städten Deutschlands, die gratis oder gegen ein geringes Entgelt vor allem Suppe oder Eintöpfen ausgeben, daher der Name.

© Michael Horling
© Foto: Fabian Fischer
Quelle: SW1.News

 

Donnerstag, 04. März 2021


Masken, Masken, Masken…: Die Schweinfurter Kindertafel spendete dank Sponsoren 6000 Stück an Schulen

SCHWEINFURT • Live-Unterricht und Schule ist – wenn überhaupt – derzeit nur mit Abstand und Maske möglich. Damit alle SchülerInnen immer eine passende und frische Maske zur Hand haben, spendete die Schweinfurter Kindertafel der Friedrich-Rückert-Grundschule 1000 Einweg-Kindermasken.

Stellvertretend für die ganze Schule nahm die Klasse 3c die großzügige Spende entgegen. Die SchülerInnen probierten die Masken zusammen mit Rektor Günther Leo Redolfi und der Erste Hilfe Beauftragten Sabrina Neckov gleich aus und waren äußerst begeistert.

Auch die SchülerInnen der Frieden-Mittelschule erhielten eine Spende von sogar 5000 Einwegmasken von der Kindertafel.

© Michael Horling
© Foto: Jenny D´Angelo
Quelle: SW1.News

 

Samstag, 20. Februar 2021


Schweinfurt: Warum die Kindertafel eine Suppenküche aufmacht

Bis 16. März gibt es in der Friedrichstraße 8 von 11 bis 13 Uhr Suppe. Die Kindertafel will nicht nur Bedürftigen helfen sondern auch ein Zeichen der Solidarität setzen

SCHWEINFURT • "Stefan, die Suppe ist da", ruft eine Helferin im Treppenhaus. Unten steht Udo Geyer, Wirt aus Euerbach (Genuss 67, im Sportheim) mit einem großen Topf, gefüllt mit köstlich riechender Kartoffelsuppe. Dazu gibt's Brot und Brötchen. Am 15. Februar hat die Kindertafel ihre Suppenküche eröffnet. Von Montag bis Freitag gibt es täglich von 11 bis 13 Uhr eine warme Suppe, dazu Brot und ein Getränk.

Am Gehsteig vor der Kindertafel in der Friedrichstraße 8 ist ein Tisch aufgebaut – als corona-bedingter Abstandshalter – dahinter ist die Durchreiche in die Suppen-Ausgabe. Wer hierher kommt, bekommt zur Suppe in der Box ein freundliches Wort mit auf den Weg. Und zwar unbürokratisch. "Niemand braucht einen Ausweis zu zeigen, muss nachweisen, dass er bedürftig ist", sagt Stefan Labus, Vorsitzender der Schweinfurter Kindertafel.

Was veranlasst die Kindertafel, eine Suppenküche aufzumachen? Das ist ganz einfach, sagt Labus. Erstens gäbe es viele Bedürftige in der Stadt. Wer wenig Geld hat, muss oft am Essen sparen. Nicht jeder sei außerdem in der Lage, sich selbst was zu kochen. Zum Beispiel, weil er keine Wohnung hat. Oder weil er es aus verschiedenen Gründen nicht mehr schafft, sich darum zu kümmern. Alter, zum Beispiel, oder weil er oder sie als Alleinerziehender gerade unter viel Druck steht. Diesen Menschen wolle man helfen.

Außerdem hat die Kindertafel Kapazitäten frei, wenn die Schulen und Kindergärten geschlossen sind. Kinder an 13 Grund-, Haupt-, Förderschulen und Kindergärten in Schweinfurt bekommen dank der Kindertafel ein gesundes Schulbrot. Die Verantwortlichen wollen außerdem die eingehenden Spenden trotz Lockdowns dazu benutzen, Menschen zu helfen, die nicht so viel haben. Die Kindertafel kann auf ein Netzwerk aus Sponsoren und Unterstützern zugreifen, so Labus. Das zahle sich jetzt aus.

Einige Aktionen hat die Kindertafel während der Corona-Pandemie gestartet. Unter anderem hat sie dafür gesorgt, dass das Haus Marienthal und die Bahnhofsmission mit Essen versorgt wurden. Das Schweinfurter Restaurant Rückhertz lieferte 2850 Essen ins Haus Marienthal, 260 in die Bahnhofsmission, Udo Geyer brachte 1085 Essen in die Bahnhofsmission. Von März 2020 bis zum Februar 2021 investierte die Kindertafel 21 000 Euro für 4195 Essen.

Labus erinnert auch an die Aktion "Ein Gabenzaun für Obdachlose und Bedürftige ". Im Innenhof der Kindertafel wurden zwei Bauzäune wurden aufgebaut und mit gut verpackten Plastiktüten, in denen sich Obst, Süßwaren, Lebensmittel, aber auch Dinge der Alltagshygiene sowie Bekleidung entsprechend der Jahreszeit befinden, bestückt.

"Wir können helfen, wenn wir gebraucht werden", sagt Labus und freut sich über das Engagement seiner Mitstreiter und Mitstreiterinnen. Auf den Hilferuf der Bahnhofsmission habe man schnell reagieren können. Das liege auch an der Organisation. "Wir haben vor zwölf Jahren als Projekt angefangen. Jetzt sind wir ein Unternehmen. Deswegen können wir uns innerhalb von 24 Stunden auf neue Hilfsaktionen einstellen."

Als die Suppenküche aufgemacht wurde, war nicht klar, dass die Theresienstube wieder öffnet, eine Einrichtung der Erlöserschwestern, die Bedürftige mit Essen versorgt. Corona-bedingt war sie geschlossen, seit dieser Woche wird doch wieder warmes Essen an Bedürftige verteilt. "Wir sind keine Konkurrenz", das ist Stefan Labus wichtig. "Wir sehen die Aktion, die bis zum 16. März läuft, als unterstützende Maßnahme."

Um 11 startet die Suppenküche, ein paar Minuten später kommt schon der erste Abholer. "Das Angebot kommt gut an", sagt Labus. Udo Geyer rührt kurz um. "Die Suppe habe ich extra kräftig gemacht, mit Wurst", sagt er. Mit dem Suppen-Projekt will sich der Verein breiter aufstellen. In der Pressemitteilung zum Start der Aktion ist die Motivation der Helfer und Unterstützer schön beschrieben: "Wir leben Solidarität und reden nicht nur darüber".

Stefan Labus, Vorsitzender der Kindertafel: Schecks und Dankschreiben
schmücken die Wände in der Friedrichstraße 8. Foto: Martina Müller

Suppenküchen entstanden übrigens als Gegenstücke zur sogenannten Armenspeisung der Klöster und existierten schon im 18. Jahrhundert in vielen europäischen Großstädten, informiert die Kindertafel. "Natürlich ist es tief bedauerlich, dass in einem Land wie Deutschland überhaupt solche Einrichtungen Bedarf haben und regelmäßig genutzt werden. Die Schweinfurter Kindertafel hat bei ihrer Gründung nicht erwartet, dass wir so lange benötigt werden, dass unsere Unterstützung mit dem Frühstück für Kinder sich derart entwickeln würde", so Labus in der Pressemitteilung.

Die Kindertafel hat aber noch ein weiteres Projekt am Laufen: Grundschüler mit Masken zu versorgen. "Es gibt noch nicht genug", so Labus. Über die Kindertafel gehen jetzt 5000 Masken an die Schulen. Für Labus ein Zeichen, wie gut das Sponsoren-Netzwerk funktioniert.

Die Suppenküche und die Kindertafel ist in der Friedrichstraße 8 zu finden (rote Markierung). Die graue Karten-Markierung "Schweinfurter Kindertafel" auf der gegenüberliegenden Straßenseite ist nicht mehr aktuell.

© Susanne Wiedemann
© Foto: Martina Müller
Quelle: Volkszeitung Schweinfurt

 

Samstag, 13. Februar 2021


Suppenküche für sozial schwache Menschen: Neues Projekt der Schweinfurter Kindertafel startet am 16. Februar

SCHWEINFURT • „Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen, vor allem wenn Menschen betroffen sind und Hilfe benötigen“, sagt Stefan Labus, Vorsitzender der Schweinfurter Kindertafel e.V. bei der Vorstellung des neuen sozialen Projektes – die Suppenküche für sozial Schwache.

Nachdem sich die Schweinfurter Kindertafel im vergangenen Jahr besonders um die sozial schwachen Schweinfurterinnen und Schweinfurter mit den drei Projekten Gabenzaun, warmes Mittagessen für die BewohnerInnen des Hauses Marienthal und warmes Mittagessen für die Kunden der Bahnhofsmission gekümmert hat, geht das Engagement auch im Jahr zwei der Corona-Pandemie weiter.

„Wir wurden von mehreren Seiten kontaktiert, ob wir uns nicht weiter und verstärkter für die sozial Schwachen unserer Gesellschaft einsetzen könnten“, so Labus in der Pressemitteilung weiter. „Wir möchten mit diesem neuen Angebot noch mehr in die Breite gehen. Daher ist die kostenlose Verteilung von warmen Suppen, Brot und Getränke gedacht für sozial schwache Einwohner der Stadt Schweinfurt, Nichtsesshafte, Hartz IV-Empfänger, Alleinerziehende und Personen, die selber nicht kochen können.“

Partner dieser Aktion ist der Gastronom Udo Geyer vom Genuss 67 aus Euerbach. Auf dem Speiseplan stehen täglich wechselnde warme Suppen, die im Innenhof der Schweinfurter Kindertafel, Friedrichstraße 8, zwischen 11 und 13 Uhr (montags bis freitags) von Mitstreitern der Kindertafel ausgegeben werden. Dazu gibt es Brot und noch ein Getränk. Befristet ist diese Aktion zunächst bis zum 16. März.

Die Kindertafel wird dieses temporäre To-Go-Angebot der Suppenküche als Alternative in der Pandemie nur als Notversorgung unter Beachtung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzvorkehrungen durchführen.

Suppenküchen entstanden als weltliche Gegenstücke zur sogenannten Armenspeisung der Klöster und existierten schon im 18. Jahrhundert in vielen europäischen Großstädten. Auch heutzutage gibt es Suppenküchen in vielen Städten Deutschlands, die gratis oder gegen ein geringes Entgelt vor allem Suppe oder Eintöpfen ausgeben, daher der Name.

„Natürlich ist es tief bedauerlich, dass in einem Land wie Deutschland überhaupt solche Einrichtungen Bedarf haben und regelmäßig genutzt werden. Die Schweinfurter Kindertafel hat bei ihrer Gründung vor über zehn Jahren nicht erwartet, dass wir so lange benötigt werden, dass unsere Unterstützung mit dem Frühstück für Kinder sich derart entwickeln würde“, betont Stefan Labus.

Dass die Aktion Suppenküche nun überhaupt durchgeführt werden kann, liege zum einen an der Tatsache, dass die Schulen immer noch geschlossen seien und die Mitarbeiter der Kindertafel dadurch Kapazitäten frei hätten, und zum anderen an dem großen Engagement der Mitstreiter der Kindertafel. „Wir leben Solidarität und reden nicht nur darüber“ – lautet das Credo der Schweinfurter Kindertafel, die auch mit dieser Aktion den ärmsten und schwächsten Bürgerinnen und Bürgern helfen möchten.

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Quelle: SW1.News

 

Montag, 08. Februar 2021


Viele Spenden helfen den Helfern: Die Bahnhofsmission Schweinfurt sagt deshalb Danke

SCHWEINFURT • Die Bahnhofsmission Schweinfurt ist täglicher Anlaufpunkt für Menschen, die Hilfe suchen. Die Mitarbeiter helfen jedem – sofort, ohne Anmeldung, ohne Voraussetzungen erfüllen zu müssen und gratis. Zum Beispiel auf Reisen am Bahnhof mit Auskünften, Unterstützung bei der Verständigung und beim Ein-, Aus- und Umsteigen.

Aber auch bei akuten Nöten wie kaputter Kleidung oder fehlendem Telefon, ohne Schlafplatz, bei Hunger und Durst. Oder bei Diebstählen, Verletzungen oder Krankheit. Auch Wohnungslose, Menschen mit Suchtproblematik, verarmte oder verzweifelte Menschen finden hier die Hilfe, die sie benötigen.

Jetzt, nach den Weihnachtstagen ist wieder etwas Zeit zum Durchatmen am Schweinfurter Bahnhof. Überwältigt davon, wie viele Menschen durch Sach- und Geldspenden die Arbeit unterstützt haben, möchte sich das Leitungsteam, Susanne Brand und Ingeborg Götz, und alle Mitarbeitenden herzlich bedanken.

„Besonders die gebastelten, gestrickten und liebevoll gestalteten Geschenke für die Gäste haben viel Freude gemacht“ erklärt Angelika Blenk, Geschäftsführerin In Via Würzburg e.V.

Und Vorstand des Diakonischen Werkes Schweinfurt, Jochen Keßler-Rosa ergänzt: “Ganz besonderen Dank gilt der Schweinfurter Kindertafel e.V. mit Vorsitzenden Herrn Labus, durch die wir seit Wochen unseren Gästen am Bahnhof warmes Essen anbieten können. Herzlichen Dank auch dem Koch Herrn Geyer von Genuss67 aus Euerbach.“

Auf diese Spenden, ob klein oder groß, in Sach- oder Geldform, ist die Bahnhofsmission angewiesen. Wer mehr über die Arbeit der Bahnhofsmission Schweinfurt erfahren möchte: www.bahnhofsmission-schweinfurt.de oder 09721 / 85950.

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Quelle: SW1.News

 

Dienstag, 02. Februar 2021


Firmen & Fakten: 1000 Euro an die Kindertafel gespendet

MAINBERG • Eva Gleichmann aus Mainberg und ihr Unternehmen "MainDirndl" stehen für Trachtencouture. Doch in Zeiten des Corona-Virus gab es kein Münchner Oktoberfest, und weitere Brauchtumsveranstaltungen sind ausgefallen. So hatte kam sie auf die Idee, Mund- und Nasenmasken zu produzieren. Sie fertigte aus der „Hot Bandidos-Kollektion“ in sechs Farben Mund- und Nasenmasken in verschiedenen Designs. Von jeder verkauften Maske wurden drei Euro an die Schweinfurter Kindertafel e.V. gespendet. Und so konnte ein stolzer Betrag von 1000 Euro an die Vorstände der Kindertafel Stefan Labus, Dagmar Bebersdorf und Rainer Zink überreicht werden, heißt es in einer Pressemitteilung der Kindertafel.

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Quelle: Volkszeitung Schweinfurt

 

Dienstag, 26. Januar 2021


Rückhertz spendet 650 Euro an die Kindertafel und denkt an „täglich ein warmes Mittagessen“ für das Haus Marienthal

SCHWEINFURT • Das Restaurant Rückhertz spendet 650 Euro an die Schweinfurter Kindertafel und ruft erneut gemeinsam mit der Schweinfurter Kindertafel die Aktion „täglich ein warmes Mittagessen“ für das Haus Marienthal ins Leben.

„Die Kindertafel unterstützen und gegenseitig helfen“, so lautete das Motto der ToGo Aktion zu Weihnachten und Silvester vom Restaurant Rückhertz. „Gerade in dieser ungewissen und unsicheren Zeit der Corona Pandemie ist gelebte Solidarität enorm wichtig“, betonten die Betreiberinnen des Rückhertz Monika Münch und Lisa Fürst.

Bereits im ersten Lockdown riefen Stefan Labus, Vorstand der Schweinfurter Kindertafel, und das Rückhertz gemeinsam für das Haus Marienthal und die Bahnhofsmission die Aktion „täglich ein warmes Mittagessen“ ins Leben. Die Kindertafel finanzierte die Aktion dabei zu hundert Prozent.

„Als wir uns Anfang Dezember dazu entschlossen haben, Weihnachtsmenüs sowie Silvester Boxen für unsere Gäste anzubieten, war uns sofort klar, dass wir im Gegenzug damit auch die Schweinfurter Kindertafel e.V. unterstützen möchten“, so Monika Münch. „Außerdem wollten wir uns revanchieren und danke sagen“.

So wurde eine Aktion entwickelt, bei der zehn Prozent der Erlöse an die Kindertafel fließen sollten. Zusätzlich verzichtete das Team auf die Trinkgelder, die ebenfalls in die Spende miteinflossen.

„Niemals hätten wir mit so vielen Bestellungen gerechnet. Ein herzliches Danke an alle, die uns und somit auch die Schweinfurter Kindertafel mit unserer Aktion so toll unterstützt haben. Auch wenn wir momentan selbst sehr mit dem Lockdown zu kämpfen haben, war es uns dennoch wichtig, das Jahr positiv zu beenden und etwas zurück zu geben“, betonte Lisa Fürst.

Umso erfreuter waren die Betreiberinnen des Rückhertz, als Stefan Labus vor einigen Tagen anklopfte und um Hilfe bat. Auslöser war der Hilferuf des Haus Marienthal. „Die Lage sei die gleiche wie im März 2020“, betonte Rainer Brandenstein vom Haus Marienthal.

„Wir freuen uns sehr, wieder für die Kinder und Jugendlichen kochen zu dürfen. Vor allem bedanken wir und bei der Schweinfurter Kindertafel ohne die die Aktion überhaupt nicht möglich wäre“, so Monika Münch.

© Michael Horling
© Foto: Leon Müller
Quelle: SW1.News

 

Donnerstag, 07. Januar 2021


1000 Euro für die Kindertafel

SCHWEINFURT • Sebastian Seuffert (rechts), Inhaber der Firma Bärmann-Fraas in Schweinfurt, hat eine Spende in Höhe von 1000 Euro an den Vorsitzenden der Kindertafel e.V., Stefan Labus, übergeben. Gemeinsam mit der Kindertafel möchte er dafür sorgen, dass bedürftigen Kindern in Schulen und Kindergärten ein ausgewogenes Essenspaket gestellt werden kann. Die Kindertafel ist für die Spende sehr dankbar: Besonders die Kleinsten bräuchten Geborgenheit und Sicherheit, schreibt der Verein in einer Pressemitteilung. Die Kinder seien unsere Zukunft und sie müssten mit vereinten Kräften geschützt werden. Mit dem Verteilen von Frühstücksbeuteln könne die Kindertafel einen Teil dazu beitragen, dass die Mädchen und Jungen "täglich Sternstunden erleben".

© Jochen Jörg
© Foto: Sven Piontek
Quelle: Volkszeitung Schweinfurt

 

 

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